EGK – Kompetenzzentrum
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Fragen

Das Kompetenzzentrum gibt Auskunft auf alle Fragen bezüglich Komplementärmedizin. Hier haben wir für Sie eine Auswahl an gestellten Fragen und Antworten aufgeführt.

Frage: Gibt es einen natürlichen und gleich wirkenden Ersatz für das Potenzmittel VIAGRA? Ich bekomme davon Herzprobleme.

Antwort: In diesem Zusammenhang werden eine ganze Reihe Naturstoffe angeboten. Im Internet finden Sie die Wichtigsten unter www.alternativen-fuer-viagra-bei-impotenz.com. Ob und in welchem Umfang diese tatsächlich wirken, wird sehr kontrovers diskutiert. Es gibt Studien die belegen, dass frei erhältliche Potenzmittel kaum eine beziehungsweise keine Wirkung aufweisen. Wiederum andere Studien belegen genau das Gegenteil, also deren Wirksamkeit. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt den Umstieg auf eine andere Potenzpille, z. B. CIALIS oder fragen Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke nach Alternativpräparaten. Vom Bezug von Potenzpräparaten über das Internet raten wir Ihnen ab.

Frage: Immer in der kalten Jahreszeit ist meine Haut sehr trocken und juckt zuweilen auch. Was kann ich tun?

Antwort: Weil die Luftfeuchtigkeit im Winter niedriger ist wie in anderen Jahreszeiten und durch das Heizen die Haut zusätzlich noch „ausgetrocknet“ wird, kann dies auch zu Juckreiz führen. Verwenden Sie eine pflegende und feuchtigkeitsspendende Hautemulsion. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.

Frage: Meine Katze hat seit ein paar Wochen ein Ekzem am Schwanz. Der Tierarzt wollte mir eine Kortisonsalbe geben. Was raten Sie mir?

Antwort: Vielfach ist es so, dass das Ekzem durch das Kortison verschwindet, nach dem Absetzen jedoch wieder zurückkehrt oder es taucht plötzlich an einem anderen Ort auf. Tiere sprechen sehr gut auf homöopathische Behandlungen an. Suchen Sie eine(n) Homöopathin/Homöopathen auf.

Frage: Stimmt es tatsächlich, dass auch Pflanzentees Nebenwirkungen haben können?

Antwort: Ja, teilweise. Zum Beispiel kann es bei längerer Einnahme von Süssholztee zu einem Kaliumverlust und einem Anstieg des Natriumspiegels im Blut kommen. Die Folgen sind Wassereinlagerungen, Herzbeschwerden und der Blutdruck steigt. Lassen Sie sich in jedem Fall von einer Fachperson beraten.

Frage: Ich habe vom Arzt ein Schlafmittel verordnet bekommen. Im Prospekt habe ich gelesen, dass die Einnahme mit sehr vielen Nebenwirkungen verbunden ist und möchte ein pflanzliches Präparat versuchen.

Antwort: Es ist nicht so, dass Sie mit allen aufgeführten Nebenwirkungen zu rechnen haben. Vor der Zulassung eines Arzneimittels wird eine Studie an Menschen durchgeführt. Auch wenn nur wenige Personen unter Tausenden, zum Beispiel als Nebenwirkung Schwindel angeben, wird dies in der Patienteninformation aufgeführt. Versuchen Sie mal Folgendes: Lassen Sie sich in der Drogerie oder Apotheke eine Tinkturenmischung (alles zu gleichen Teilen) aus Melisse, Hopfen, Passionsblume und Baldrian herstellen. Nehmen Sie davon 30-40 Tropfen ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen mit etwas Wasser ein.

Frage: Ich leide an einem Morbus Ledderhose (kleine, schmerzhafte Knoten in den Sehnen der Fusssohle). Der Arzt rät mir zur Operation. Gibt es Alternativen?

Antwort: Behandlung mit weichen Röntgenstrahlen, Stosswellentherapie, Kollagenase-Injektionen. Komplementärmedizinisch ist die Homöopathie zu empfehlen.

Frage: Es soll ein Küchengewürz geben, das bei Reisekrankheit (Übelkeit, Erbrechen etc.) eingesetzt werden kann. Kennen Sie den Namen?

Antwort: Es handelt sich dabei um Ingwer. Legen Sie während der Reise mehrmals eine frische Scheibe unter die Zunge. Ist dies zu stark, kann er auch in getrockneter Form gekaut werden. Für Kinder und empfindliche Personen hat sich kandierter Ingwer als Süssigkeit oder Ingwerschokolade bewährt.

Frage: Seit Jahren lasse ich mich bei meinem Hausarzt regelmässig gegen Grippe impfen. Nun habe ich gehört, dass es auch eine homöopathische Grippeimpfung (den Namen habe ich leider vergessen) gibt. Was ist besser?

Antwort: Weder die herkömmliche Grippeimpfung bietet einen hundertprozentigen Schutz, noch die homöopathische. Befürworter und Gegner der beiden Möglichkeiten diskutieren seit Jahren eifrig darüber, was nun besser ist. Aus diesem Grund können und möchten wir keine Empfehlung abgeben. Übrigens, die homöopathische Grippeimpfung erhalten Sie, z.B. unter dem Namen Influenzinum CH9, in Ihrer Drogerie oder Apotheke.

Frage: Ab und zu leide ich unter regelrechten Heisshungerattacken. Der Check beim Arzt brachte keine organischen Störungen oder Ursachen zu Tage. Obwohl ich eigentlich nicht übergewichtig bin, macht mir das Sorgen. Gibt es ein Naturprodukt dagegen?

Antwort: Versuchen Sie es mit dem hömöopathischen Mittel MADAR D 4. Dieses bekommen Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke. Manchmal hilft auch das blosse Trinken von lauwarmem Wasser.

Frage: In den kalten Jahreszeiten bekomme ich an den Fersen vermehrt Hornhaut und dadurch recht schmerzhafte Risse in der Haut. Was kann ich gegen die Schmerzen und das schnellere Abheilen tun?

Antwort: Rubbeln Sie diese Stellen 1-2 mal pro Woche nach dem Bad oder der Dusche sanft ab. Tragen Sie danach das Produkt PERU-STICK (Drogerie/Apotheke) auf. Dieser Stift enthält neben dem wundheilungsfördernden Perubalsam auch eine örtlich leicht betäubende Substanz.

Frage: Ich nehme bei einem Schnupfen regelmässig einen herkömmlichen Nasenspray mit einem chemischen Wirkstoff, der die Nasenschleimhaut abschwellt. Da ich jeweils immer so 10 Tage daran leide, habe ich den Eindruck, dass dieser schon nach ein paar Tagen nicht mehr wirkt. Gibt es einen besseren Spray?

Antwort: Abgesehen davon, dass solche Sprays bei gewissen anderen Erkrankungen nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden dürfen, haben Sie auch Nebenwirkungen. Eine davon ist, dass die Nasenschleimhaut durch das Medikament selbst wieder anschwellen kann und somit einem Schnupfen sehr ähnlich ist beziehungsweise die Unwirksamkeit vortäuscht. Schon aus diesem Grund, aber auch generell, sollten solche Sprays nie länger als 5 Tage angewendet werden. In Ihrer Drogerie oder Apotheke bekommen Sie Alternativen, z.B. von den Firmen Similasan oder Heel.

Frage: 4-6 mal im Jahr bin ich erkältet (Schnupfen, Husten und teilweise Fieber). Gibt es einen Tee, der die Aktivität des Immunsystems steigern kann?

Antwort: Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie oder Apotheke die nachstehende, spagyrische Mixtur herstellen: Mistel, Sonnenhut, Taigawurzel, Propolis, Blütenpollen. Alles zu gleichen Teilen gemischt. Nehmen Sie davon 3 x täglich 30 Tropfen zur Vorbeugung. Im Akutfall: Alle 2 Std. 20 Tropfen.

Frage: Gibt es einen natürlichen und gleich wirkenden Ersatz für das Potenzmittel VIAGRA? Ich bekomme davon Herzprobleme.

Antwort: In diesem Zusammenhang werden eine ganze Reihe Naturstoffe angeboten. Im Internet finden Sie die Wichtigesten unter www.alternativen-fuer-viagra-bei-impotenz.com. Ob und in welchem Umfang diese tatsächlich wirken, wird sehr kontrovers diskutiert. Es gibt Studien die belegen, dass frei erhältliche Potenzmittel kaum eine beziehungsweise keine Wirkung aufweisen. Wiederum andere Studien belegen genau das Gegenteil, also deren Wirksamkeit. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt den Umstieg auf eine andere Potenzpille, z. B. CIALIS oder fragen Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke nach Alternativpräparaten. Vom Bezug von Potenzpräparaten über das Internet raten wir Ihnen ab.

Frage: Darf man einem dreiwöchigen Säugling die so genannten „Schwedentropfen“ eingeben?

Antwort: Keinesfalls. Dieses Präparat ist alkoholhaltig und enthält zudem auch abführende Komponenten.

Frage: Ich nehme seit zwei Jahren vom Arzt verordnete Hormone für meine Wechseljahrbeschwerden und habe ein ungutes Gefühl dabei, bzw. möchte ich diese absetzen. Gibt es Alternativen?

Antwort: Besprechen Sie Ihr Vorhaben mit dem Arzt. Eine mögliche Alternative wäre ein Traubensilberkerze-Präparat. Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie oder Apotheke beraten.

Frage: Ich nehme schon seit drei Monaten ein Abführmittel ein. Jetzt wirkt dieses nicht mehr so richtig. Was für andere Präparate empfehlen Sie mir?

Antwort: Sie sollten dieses Problem mit Ihrem Arzt oder Naturarzt besprechen. Eine Verstopfung kann tiefer liegende Gründe haben. Grundsätzlich sollten Abführmittel nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Wenn es gar nicht anders geht, sollte man zumindest zwischen Präparaten mit unterschiedlichen Wirkungsweisen abwechseln.

Frage: Ich möchte Silberwasser für meinen Schnupfen einsetzen. Nun habe ich gehört, dass dies giftig sei. Stimmt das?

Antwort: Wenn Sie damit das so genannte kolloidale Silber meinen, können Sie es bei einem Schnupfen anwenden. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass die Lösung ausschliesslich mit destilliertem Wasser hergestellt wurde. Ist dies nicht der Fall, entstehen bei der Herstellung nicht nur die gewünschten Nanopartikel, sondern es können sich auch giftige Silbersalze bilden.

Frage: Ich habe immer mal wieder etwas zu tiefe Eisenwerte im Blut und mag keine Eisentabletten schlucken. Gibt es Alternativen?

Antwort: Lassen Sie sich von einer Ernährungsfachperson beraten. Vielleicht bessert sich der Zustand, wenn Ihr Essverhalten umgestellt wird. Ausserdem könnten Sie das Präparat „Anaemodoron“ der Firma Weleda versuchen. Es hilft, die Eisenverwertung zu verbessern.

Frage: Ich muss nachts mehrmals aufstehen um Wasser zu lösen. Mein Arzt hat eine gutartige Prostatavergrösserung diagnostiziert. Durch das ständige Aufstehen habe ich nun auch Mühe mit dem Einschlafen. Kann ich mit Pflanzenheilkunde etwas gegen den Harndrang tun?

Antwort: Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie oder Apotheke beraten. Präparate mit Weidenröschen- und oder Sägepalme-Extrakt eignen sich dafür sehr gut. Orientieren Sie Ihren Arzt oder Naturarzt über die Einnahme der Präparate.

Frage: Ich leide an einer schmerzenden Narbe. Mein Arzt möchte diese aufschneiden und nochmals zusammennähen. Was für eine alternative Möglichkeit habe ich?

Antwort: Fragen Sie in Ihrer Apotheke oder Drogerie nach einer so genannten Narbenentstörungscreme. Diese kann helfen, wenn das Störfeld der Narbe die Ursache für die Schmerzen ist. Sollten Sie keinen Erfolg haben, könnten Sie es mit Akupunktur oder Neuraltherapie versuchen.

Frage: Mein Hausarzt hat bei mir einen leichten Bluthochdruck diagnostiziert und möchte mir jetzt ein blutdrucksenkendes Medikament verordnen. Ich habe gehört, dass Akupunktur gut sein soll zur Blutdrucksenkung. Ist das richtig?

Antwort: Ja, das ist richtig. Akupunktur eignet sich dafür. Lassen Sie Ihren Blutdruck aber immer wieder kontrollieren oder messen Sie ihn selbst regelmässig.

Frage: Ich bin schwanger und habe mir drei verschiedene homöopathische Arzneimittel gekauft für die Behandlung von Kopfschmerzen und Husten. Jetzt bin ich unsicher, ob ich mit der Einnahme meinem ungeborenen Kind Schaden zufüge.

Antwort: Bei rezeptfrei erhältlichen Homöopathikas ist nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. Die Frage ist demzufolge nicht, ob ein homöopathisches Arzneimittel eine Gefahr für das Ungeborene darstellt, sondern ob Ihre aktuellen Beschwerden eine Gefahr für den Fötus bedeuten oder nicht. Darum sind homöopathische Heilmittel bei einer Schwangerschaft nicht zur Selbstmedikation geeignet. Lassen Sie sich durch eine Fachperson beraten.

Frage: Ich muss das blutverdünnende Medikament „Marcoumar“ einnehmen. Seither habe ich vermehrt Haarausfall. Ist das bekannt? Kann ich zusätzlich noch ein natürliches Mittel zur Blutverdünnung einnehmen?

Antwort: Ja, es ist bekannt, dass „Marcoumar“ Haarausfall auslösen kann. Eine gleichzeitige Einnahme von pflanzlichen Blutverdünnern ist eindeutig zu riskant. Ein zu stark verdünntes Blut bedeutet unter Umständen eine lebensbedrohliche Situation. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt das Umsteigen auf ein anderes Präparat mit einem anderen Wirkstoff.

Frage: Ich möchte über gewisse Zeit ein Johanniskraut-Präparat einnehmen. Ich habe gehört, dass sich dies nicht mit der Sonne verträgt. Nun mache ich drei Wochen Urlaub an einem sonnigen Ort. Kann ich das Präparat trotzdem einnehmen?

Antwort: Bei lichtempfindlichen Personen, vor allem bei hellhäutigen, kann tatsächlich eine sogenannte Photosensibilisierung der Haut (Juckreiz, Bläschenbildung, Rötungen, Ödeme, Schwellungen) auftreten. Wir empfehlen Ihnen, bis nach Ihrem Urlaub zu warten. Auch allgemein ist ein zurückhaltender Umgang mit der Sonne und dem Solarium im Zusammenhang mit Johanniskraut zu empfehlen.

Frage: Ich leide immer wieder an Nasenbluten. Der Arzt fand keine Ursache dafür. Nun hat mir ein Heilpraktiker eine Therapie mit Tiergiften vorgeschlagen. Was ist davon zu halten?

Antwort: Vor allem das Gift der Kettenviper hat sich bei Blutungen jeder Art sehr gut bewährt. Bei der Herstellung dieser Medikamente wird das entsprechende Gift leicht verändert und hoch verdünnt. Nebenwirkungen gibt es kaum.

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