EGK – Kompetenzzentrum
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Montag bis Freitag
08.00 - 11.30
Haben Sie gewusst, dass...
- es auch Fischölkapseln für Vegetarier gibt? ... Mehr
- die Haut nicht einfach unsere Schutzhülle ist sondern ein Organ wie beispielsweise die Nieren oder die Leber? ... Mehr
- Wasser das Hausmittel bei Verbrennungen schlechthin ist? ... Mehr
- in Cremen und Körperemulsion (auch in Bioprodukten!) problematischen Stoffe, wie Glyzerin und Mineralöle, enthalten sein können? ... Mehr
- der Genuss von Bananen schlaffördernd wirkt? ... Mehr
- die Wirkung von Honig bei Verletzungen und Erkältungen wissenschaftlich bewiesen ist ... Mehr
- der grüne Pflanzenfarbstoff „Chlorophyll“ dem menschlichen roten Blutfarbstoff „Hämoglobin“ äusserst ähnlich ist? ... Mehr
- auch Maden bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt werden können? ... Mehr
- Uebergewicht nicht nur mit der Nahrungszufuhr zu tun hat? ... Mehr
- Schmerzen im Bewegungsapparat möglichst rasch behandelt werden müssen? ... Mehr
- die Papaya-Frucht ein guter Helfer ist, wenn das Essen schwer aufliegt ? ... Mehr
- künstliche Aromastoffe in den Lebensmitteln und Getränken uns den Geschmack für echtes Essen und Trinken verderben können ? ... Mehr
- Grippeviren und das Schweinegrippe-Virus trotz Impfung weiter übertragen werden können? ... Mehr
- der Wirkstoff des Grippemittels TAMIFLU auch aus einer Pflanze gewonnen werden kann ... Mehr
- der Verzehr von Äpfeln die Lungenfunktion verbessert? ... Mehr
- Spinat der Osteoporose entgegenwirken kann? ... Mehr
- man ausgerechnet mit Tabak die Raucherentwöhnung unterstützen kann? ... Mehr
- Darmbakterien eine sehr wichtige Rolle im Immunsystem spielen? ... Mehr
- in der Naturheilkunde auch Tiergifte als Heilmittel eingesetzt werden? ... Mehr
- Allergiker ein überaktives Immunsystem haben? ... Mehr
- Pigmentflecken im Gesicht durch die Einnahme von Hormonen (z.B. Antibabypille) ausgelöst werden können? ... Mehr
- Kartoffelwickel bei Husten und Halsschmerzen gute Dienste leisten? ... Mehr
- Backpulver bei Sodbrennen helfen kann? ... Mehr
- es in der Naturheilkunde, neben der bekannten Augendiagnose, noch andere körperliche Auffälligkeiten Hinweise auf Erkrankungen geben können? ... Mehr
- Bluthochdruck auch recht erfolgreich mit Akupunktur behandelt werden kann? ... Mehr
- man mit der so genannten Eigenbluttherapie Allergien behandeln kann, ohne das/die Allergen/e kennen zu müssen? ... Mehr
- es auch eine homöopathische Grippeimpfung gibt? ... Mehr
- Sie mit dem natürlichen Präparat „Anaemodoron“ die Eisenverwertung bei einer Störung der Eisenaufnahme im Körper anregen können? ... Mehr
- Pflanzenduftstoffe (ätherische Öle) ebenso Allergien verursachen wie chemische Duftstoffe? ... Mehr
- Ingwer ein bewährtes Hausmittel bei Reisekrankheit, Übelkeit, Blähungen, Erbrechen ist? ... Mehr
- Zahnpasten idealerweise einen RDA-Wert (Relative Dentin Abrasion = „Schmirgeleffekt“) von 40-70 haben sollten? Dieser Wert sollte auf der Packung ersichtlich sein. ... Mehr
- bei Augenreizungen selbsthergestellte Augenkompressen aus Kamillenblüten aufgrund der darin enthaltenen feinen Härchen nicht unproblematisch sein können? ... Mehr
- die Krebsnachsorge nach einer überstandenen Erkrankung in der Schulmedizin oftmals zu wenig ist? ... Mehr
- die so genannte Aktivkohle (Kohletabletten) benutzt wird, um Giftstoffe, z.B. bei einer Magen-Darm-Grippe aus dem Magen-Darmtrakt zu entfernen? ... Mehr
- ultrafeine in Wasser dispergierte Silberpartikel (kolloidales Silber, Silberwasser) eine Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze haben? ... Mehr
- dass die in der Küche verwendeten Gewürznelken eine örtlich betäubende Wirkung haben und deshalb als Hausmittel bei Zahnschmerzen eingesetzt werden können? ... Mehr
... es auch Fischölkapseln für Vegetarier gibt?
Es ist seit längerem bekannt, dass Fischöl, gewonnen aus so genannten fetten Fischen (Lachs, Hering, Makrele) beziehungsweise die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, für eine gesunde Ernährung wichtig sind. Im Speziellen werden sie auch bei Störungen des Fettstoffwechsels, zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen und Entzündungen empfohlen. Da es sich um ein tierisches Erzeugnis handelt und bei Fertigpräparaten die Kapselhülle nicht selten aus Rindergelatine besteht, wird es von Vegetariern nicht gerne genommen. Eine Alternative dazu ist das Produkt „allsan Omega3Vega-Kapseln“. Die Omega-3-Fettsäuren werden aus der speziell gezüchteten Mikroalge „Ulkenia“ gewonnen und die Kapseln selbst sind frei von tierischer Gelatine.
... die Haut nicht einfach unsere Schutzhülle ist sondern ein Organ wie beispielsweise die Nieren oder die Leber?
Sie ist mit einer Fläche von bis 2 Quadratmetern unser grösstes Organ und zudem ein echtes Multitalent. Sie schützt unseren Körper vor Kälte, Hitze, Strahlung, Krankheitserregern und anderen Umwelteinflüssen. Sie dient uns als Speicher für Wasser und Nährstoffe, als Ausscheidungsorgan für Stoffwechselabbauprodukte und kann Wirkstoffe von Medikamenten aufnehmen. So vielseitig unsere Haut ist, so empfindlich ist sie beispielsweise bei seelischen Belastungen und kann mit Hautkrankheiten darauf reagieren. Andererseits können glückliche und ausgeglichene Menschen von innen über die Haut nach aussen richtiggehend „strahlen“.
... Wasser das Hausmittel bei Verbrennungen schlechthin ist?
Aber nur dann, wenn es richtig angewendet wird und nicht mehr wie etwa 10 % der Haut verbrannt ist. Früher galt die Meinung, die betroffene Körperstelle mit eiskaltem Wasser oder Eis solange zu kühlen, bis die Schmerzen nachgelassen haben. Heute gilt die nachstehende Empfehlung: Nicht mit Eis oder zu kaltem Wasser (die Temperatur sollte etwa 15 Grad betragen) arbeiten und nicht länger wie 10 Minuten. Die Anwendung muss unbedingt unmittelbar nach der Verbrennung geschehen. Wird mit der Kühlung erst nach Minuten begonnen, ist keine positive Wirkung mehr zu erwarten. Wird zulange, zu spät und zu kalt gekühlt, wirkt sich eine Wasseranwendung negativ aus. Die Gefässe der Haut ziehen sich zusammen und das geschädigte Areal wird grösser und die Immunabwehr wird gestört. Bei Säuglingen, Kleinkindern ist diese Methode vorsichtig anzuwenden; bei Kältezittern und wenn noch andere Verletzungen vorliegen, gar verboten. UEBRIGENS: Das Auftragen von Salben, Puder, Mehl, Öl oder Alles was die betroffene Stelle „verkleben“ könnte, ist absolut verboten.
... in Cremen und Körperemulsion (auch in Bioprodukten!) problematischen Stoffe, wie Glyzerin und Mineralöle, enthalten sein können?
Eigentlich besitzt Glyzerin feuchtigkeitserhaltende Eigenschaften und macht die Haut weich. Bei sehr trockener Luft, z. B. in den Wintermonaten, schadet dieser Stoff unserer Haut jedoch mehr als er nützt. Da Glyzerin eine „wasseranziehende“ Wirkung hat, holt es unter diesen Bedingungen die Feuchtigkeit aus der Haut heraus, was die Haut noch mehr austrocknet. Die Folge ist, dass immer häufiger „eingecremt“ wird – der Teufelskreis ist programmiert. Mineralöle können die Haut zudem regelrecht zukleistern. Achten Sie beim Kauf solcher Produkte auf die Deklaration oder lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.
... der Genuss von Bananen schlaffördernd wirkt?
Unter anderem enthalten Bananen den Stoff Tryptophan. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese Substanz den Schlaf so quasi „anschieben“ kann. Das gleiche gilt für andere tryptophanhaltigen Nahrungsmittel wie zum Beispiel Schokolade und Milch. Ein Glas warme Milch - vor dem Schlafengehen getrunken – kann wahre Wunder vollbringen.
... die Wirkung von Honig bei Verletzungen und Erkältungen wissenschaftlich bewiesen ist?
Honig enthält verschiedene, hochwirksame Substanzen. Darunter sind Stoffe, die wie Antibiotika wirken, solche, die die Vermehrung der Keime behindern, entzündungs-hemmend wirken und den Stoffwechsel der Erreger schädigen. Der hohe Zuckergehalt entzieht den Keimen zudem die lebensnotwendige Flüssigkeit. Der Honig kann bei Erkältungen pur oder in warmer Milch eingenommen oder bei kleineren Verletzungen auf die Wunde aufgetragen werden. Wichtig ist, dass nur Honig angewendet wird, der bei der Herstellung nicht erhitzt wurde.
... der grüne Pflanzenfarbstoff „Chlorophyll“ dem menschlichen roten Blutfarbstoff „Hämoglobin“ äusserst ähnlich ist?
Die beiden Substanzen unterscheiden sich nur durch ein winziges Atom in der chemischen Formel. Beim Chlorophyll ist Magnesium und beim Häm (-globin ist nur der Eiweissanteil) Eisen eingelagert. In gewissen Kreisen wird deshalb die These vertreten, dass Chlorophyll der beste Nährstoff für unseren Organismus ist. Medizinisch wird Chlorophyll in Form von Tabletten oder Dragées gegen Mund- und Körpergeruch eingesetzt.
... auch Maden bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt werden können?
Zum Einsatz kommen gezüchtete und keimfreie Maden einer Goldfliegenart. Diese werden zum Beispiel unter Kompressen in die Wunde eingebracht. Während ihres „Aufenthalts“ beseitigen sie Bakterien und abgestorbenes Gewebe. So kann die Wunde besser nachbehandelt werden und der Einsatz von Antibiotika verringert werden.
... Uebergewicht nicht nur mit der Nahrungszufuhr zu tun hat?
Natürlich ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung das Beste, was wir unserem Körper antun können. Aber nicht nur die Auswahl der Nahrung entscheidet, ob Jemand zwangsläufig übergewichtig wird. Wichtig ist nämlich auch, wie es um die Verdauung, die Verbrennung, die Verwertung und die Ausscheidung steht. So genannte „gute Verwerter“ bleiben oftmals schlank und dies, obwohl sie mehr als nötig essen.
... Schmerzen im Bewegungsapparat möglichst rasch behandelt werden müssen?
Wenn sich Schmerzen, zum Beispiel im Kreuz, in den Knie- oder Fussgelenken bemerkbar machen, verändern wir unsere normalen, natürlichen Bewegungen oder Körperhaltung in der Regel so, dass es weniger schmerzt. Wir gehen, sitzen oder liegen anders wie einst. Dies kann dazu führen, dass es zu Folgeschmerzen an ganz anderen, früher beschwerdefreien Stellen, kommt. Aus diesem Grund sollten die „Erstschmerzen möglichst rasch behandelt werden. Neben den konventionellen Therapien (Schmerzmittel, Physiotherapie etc.) stehen der Alternativmedizin eine ganze Reihe von anderen Behandlungsformen, wie Phytotherapie, Akupunktur, Neuraltherapie, Alexandertechnik, Cranio-Sacral-Therapie, Osteopathie und Vieles mehr zur Verfügung.
... die Papaya-Frucht ein guter Helfer ist, wenn das Essen schwer aufliegt ?
Wenn nach einer Mahlzeit das Essen schwer aufliegt oder sich Verdauungsbeschwerden bemerkbar machen, gönnen Sie sich zum Abschluss ein besonderes Dessert: Frische Papaya. Das darin enthaltene Enzym Papain hilft eiweisshaltige Nahrungsmittel (Milch, Fleisch, Käse, Soja, Geflügel, Fisch etc.) besser zu verdauen. Bleiben diese nämlich zu lange im Darm, kann dies zu Blähungen, Darmgasen und Mundgeruch führen. Papain gibt es auch als Tabletten in Reformhäusern, Drogerien oder Apotheken zu kaufen.
... künstliche Aromastoffe in den Lebensmitteln und Getränken uns den Geschmack für echtes Essen und Trinken verderben können?
Fast überall sind sie drin, die Aromastoffe. Sie machen, dass Vieles intensiver schmeckt und riecht. So sind beispielsweise industriell hergestellte Wienerli nie über dem Rauch gehangen sondern lediglich unter der Raucharoma-Dusche gestanden. Viele Fruchtzubereitungen schmecken und riechen nur dank der Zugabe von entsprechenden Aromen so herrlich frisch und fruchtig. Erdbeeraroma wird beispielsweise aus Sägespänen und Vanillearoma (Vanillin) aus einem Nebenprodukt bei der Papierherstellung gewonnen. Ob diese Zusatzstoffe unserer Gesundheit schaden, darüber wird sehr kontrovers diskutiert. Eines machen sie aber mit Bestimmtheit: Wir brauchen immer höhere Reize (Dosen) um einen Geschmack als solchen überhaupt noch wahrzunehmen. Gemäss einer Studie brauchen Jugendliche heute 20 mal intensivere Reize als noch vor 10 Jahren.
... Grippeviren und das Schweinegrippe-Virus trotz Impfung weiter übertragen werden können?
Abgesehen davon, dass Impfungen nie einen hundertprozentigen Schutz bieten, können auch geimpfte Personen immer wieder aufs Neue mit den Viren in Kontakt kommen und sie so, ohne selbst daran zu erkranken, auf andere Personen übertragen. Diese Viren können auf der Haut ca. 30 Minuten überleben und auf festen Gegenständen, je nach den äusseren Bedingungen (Oberflächenmaterial, Luftfeuchtigkeit, Temperatur), sogar bis mehr als 2 Wochen.
... der Wirkstoff des Grippemittels TAMIFLU auch aus einer Pflanze gewonnen werden kann?
Bei dem Wirkstoff „Oseltamivir“ handelt es sich um eine bestimmte Säure. Diese wird aus einem speziellen, gentechnisch hergestellten Bakterienstamm oder auch aus dem so genannten „Echten Sternanis“ gewonnen.
... der Verzehr von Äpfeln die Lungenfunktion verbessert?
Wissenschaftler der holländischen Universität Utrecht haben dies bei einer Ernährungsstudie an 13'600 Erwachsenen herausgefunden. Sie machen dafür die Pflanzenfarbstoffe verantwortlich. Lungenkranke sollten also möglichst regelmässig zum Apfel greifen.
... Spinat der Osteoporose entgegenwirken kann?
Spinat enthält einen sehr hohen Anteil des Stoffes „Ecdysone“. Diese Substanz ist in der Lage der Osteoporose entgegen zu wirken, den Muskelaufbau zu stimulieren und Körperfett zu reduzieren.
... man ausgerechnet mit Tabak die Raucherentwöhnung unterstützen kann?
Das homöopathische Mittel „Tabacum D 30“ (potenzierter Tabak) jedenfalls kann, neben anderen Massnahmen, helfen das Verlangen nach einer Zigarette zu reduzieren. Ausserdem unterstützt es den Willen zum Aufhören.
... Darmbakterien eine sehr wichtige Rolle im Immunsystem spielen?
Im Darm leben Milliarden kleinster Lebewesen, im Wesentlichen Bakterien. Diese stehen in sehr engem Kontakt mit den Immunzellen. Ausserdem schützen sie den Darm vor Schadstoffen, fördern den Aufbau der Darmschleimhaut, verhindern, dass sich schädliche Mikroorganismen einnisten und helfen bei der Bildung von gewissen Vitaminen. Darum ist es sehr wichtig zum Darm Sorge zu tragen und beispielsweise nach einer Antibiotika-Behandlung die Besiedelung der Darmflora wieder aufzubauen. In der Naturheilkunde ist dies ein wichtiger Eckpfeiler bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen.
... in der Naturheilkunde auch Tiergifte als Heilmittel eingesetzt werden?
Zur Anwendung kommen zum Beispiel die Gifte von Bienen, Schlangen, Kröten, Spinnen und Käfer. In der Homöopathie werden diese Stoffe hoch verdünnt beziehungsweise potenziert. Bei einer anderen Methode gewinnt man die Enzyme aus den Giften und verdünnt sie ebenfalls. Durch diese Verfahren verlieren diese Stoffe ihre ursprüngliche Giftigkeit. Ihr therapeutischer Nutzen ist jedoch sehr vielseitig und wertvoll.
... Allergiker ein überaktives Immunsystem haben?
Das körpereigene Immunsystem reagiert auf Stoffe, auf die es eigentlich gar nicht müsste und in der Regel auch harmlos sind. Niemand wird behaupten, dass Tierhaare, Hausstaubmilben, Pollen und Co. für den Menschen gefährlich sind. Durch das übereifrige Immunsystem leiden viele Allergiker jedoch weniger an Infektionskrankheiten, wie Erkältung und Grippe.
... Pigmentflecken im Gesicht durch die Einnahme von Hormonen (z.B. Antibabypille) ausgelöst werden können?
Bei dieser „Erkrankung“, auch Melasma genannt, wird an den dunklen Hautstellen mehr des Hautfarbstoffes Melanin gebildet als üblich. Ausgelöst wird die Überpigmentierung vielfach durch die Antibabypille. Da sich in einer Schwangerschaft der Hormonhaushalt einer Frau ebenfalls verändert, tritt diese Erscheinung oftmals auch dann auf. Alternativmedizinisch können gute Resultate erreicht werden durch die Einnahme von speziellen Vitaminen und einem Extrakt aus einer Pinienart.
... Kartoffelwickel bei Husten und Halsschmerzen gute Dienste leisten?
Die Kartoffeln werden weich (Gschwellti) gekocht, im heissen Zustand in ein Küchentuch gewickelt und zerdrückt. Danach die Packung etwas abkühlen lassen bis die Wärme gut erträglich ist und ca. 20-40 Minuten auf die betreffenden Stellen (Hals, Brust etc.) legen. Im Bedarfsfall mit einem Schal fixieren. Diese Prozedere kann mehrmals am Tag wiederholt werden.
... Backpulver bei Sodbrennen helfen kann?
Backpuklver enthält unter anderem den Stoff Natriumhydrogencarbonat (Natron), welcher in der Lage ist, die überschüssige Säure im Magen zu neutralisieren.
... es in der Naturheilkunde, neben der bekannten Augendiagnose, noch andere körperliche Auffälligkeiten Hinweise auf Erkrankungen geben können?
Vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin und der ayurvedischen Medizin kommt die Diagnose des Pulses zur Anwendung. Hierbei wird dieser nach unterschiedlichen Kriterien, wie Größe, Geschwindigkeit, Kraft, Fülle, Härte, Rhythmik, Temperatur etc., bewertet. Bei Zungendiagnose wird die Beschaffenheit der Oberfläche, Größe, Form, Spannkraft, Beweglichkeit sowie die Unterseite und bei der Nageldiagnose die Oberflächenbeschaffenheit, Rillen, Nagelfarbe etc. beurteilt. Die Antlitzdiagnose bewertet Auffälligkeiten im Gesicht (Falten, Hautbeschaffenheit, Farbe etc.). Alle diese Methoden können dem erfahrenen Praktiker Hinweise über die psychische und physische Gesundheit eines Menschen geben.
... Bluthochdruck auch recht erfolgreich mit Akupunktur behandelt werden kann?
Die Akupunktur gehört zu den Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie entwickelte sich innerhalb der letzten 2000 Jahre zu einer äusserst effizienten Therapie bei einer grossen Anzahl von Erkrankungen.
Dabei werden Nadeln in die entsprechenden Akupunkturpunkte der Haut platziert, was eine Harmonisierung der Körperenergie bewirkt. Als Folge davon können Beschwerden abklingen. Der Einstich der Nadeln ist kaum schmerzhaft.
... man mit der so genannten Eigenbluttherapie Allergien behandeln kann, ohne das/die Allergen/e kennen zu müssen?
Der Ausgangsstoff dafür ist das Blut des Patienten. Das entnommene Blut wird im Labor in verschiedene Blutbestandteile „zerlegt“, die darin vorhandenen Antikörper isoliert und daraus verschiedene Serum-Konzentrationen hergestellt.
In der Folge verabreicht sich der Patient „sein Blut“ während drei Wochen nach einem ganz bestimmten Dosierungsplan. Bei Säuglingen und Kleinkindern mittels Tropfen, bei Erwachsenen durch schmerzfreie Eigen-Injektionen mit hauchdünnen Kanülen unter die Haut.
Dadurch wird das Immunsystem angeregt Antikörper zu bilden, um die davor produzierten, allergieauslösenden Antikörper zu erkennen und sie schliesslich zu reduzieren. Diese Anti-Antikörper sind in der Lage die Immunreaktion abzubrechen beziehungsweise die Allergie zu löschen. Durch die steigenden Dosierungen werden immer mehr dieser Anti-Antikörper gebildet.
Im weitesten Sinne wird das Immunsystem gegen die Allergie geimpft!
... es auch eine homöopathische Grippeimpfung gibt?
Unter dem Namen „Influenzinum CH9“ ist sie in der Schweiz seit einigen Jahren erhältlich. Diese homöopathischen Kügelchen werden, wie die herkömmliche Grippeimpfung aus den jeweils aktuellen Virusstämmen hergestellt, jedoch danach hoch verdünnt (potenziert). Durch diese Potenzierung wird man dem homöopathischen Prinzip gerecht, wonach Patienten mit hohen Verdünnungen krankmachender Stoffe behandelt werden, welche in stärkerer Konzentration zu Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik führen würden. Wichtig: Weder die schulmedizinische noch die homöopathische Grippeimpfung kann einen hundertprozentigen Schutz garantieren.
... Sie mit dem natürlichen Präparat „Anaemodoron“ die Eisenverwertung bei einer Störung der Eisenaufnahme im Körper anregen können?
Wenn der Eisenwert im Blut zu tief ist, muss dies nicht zwingend ein Mangel sein. Es könnte nämlich auch eine Eisenaufnahmestörung vorliegen. Dies bedeutet, dass das Eisen aus der Nahrung nicht richtig resorbiert wird. In einem solchen Fall kann das Präparat „Anaemodoron“ der Firma Weleda helfen.
... Pflanzenduftstoffe (ätherische Öle) ebenso Allergien verursachen wie chemische Duftstoffe?
Ätherische Öle, die vor allem Phenole und Aldehyde enthalten, können
Haut, Augen und Schleimhäute reizen. Dazu gehören Öle aus: Ceylon-Zimt, exotisches Basilikum, Pfefferminze, Gewürznelken, Niaouli, Thymian, Majoran, Bohnenkraut und Zitronengras. Hautentzündungen treten insbesondere im Bereich der Lider, der Achselhöhlen und des Damms auf.
Einige ätherische Öle können allergische Hautreaktionen verursachen. Dies trifft
insbesondere auf Öle zu aus Ceylon-Zimt, Pfefferminze, Litsea citrata, Melisse, Pinie oder
Eichenmoos. Die Reaktionen sind unterschiedlich und können bis zu 3 Tage nach Kontakt des Produkts mit der Haut auftreten. Sie reichen vom einfachen Juckreiz über gerötete Stellen, schuppige Hautveränderungen und lokale Pigmentveränderungen bis hin zum allergischen Ekzem. (Quelle: Bundesamt für Gesundheit BAG)
... Ingwer ein bewährtes Hausmittel bei Reisekrankheit, Übelkeit, Blähungen, Erbrechen ist?
Eine Scheibe frischen Ingwer unter die Zunge legen. Ist dies zu stark, kann er auch in getrockneter Form gekaut werden. Für Kinder und empfindliche Personen hat sich kandierter Ingwer als Süssigkeit oder Ingwerschokolade bewährt.
... Zahnpasten idealerweise einen RDA-Wert (Relative Dentin Abrasion = „Schmirgeleffekt“) von 40-70 haben sollten? Dieser Wert sollte auf der Packung ersichtlich sein.
Um die Scheuerwirkung der Zahnbürste zu unterstützen, sind in den Zahnpasten auch kleine Mineralienpartikel enthalten. Sind zu viele darin (über den Wert 70) kann dies dem Zahnschmelz schaden. Liegt der Wert unter 40, ist die Scheuerwirkung zu gering.
... bei Augenreizungen selbsthergestellte Augenkompressen aus Kamillenblüten aufgrund der darin enthaltenen feinen Härchen nicht unproblematisch sein können?
Ausserdem kann das darin enthaltene ätherische Öl selbst eine Reizung oder sogar eine Allergie auslösen.
Besser ist ein Aufguss (Tee) mit Augentrostkraut (Euphrasia officinalis). ½ bis 1 Teelöffel auf 2 Liter Wasser, erwärmen, ca. 10 Minuten köcheln und 5 Minuten ziehen lassen, absieben, auskühlen lassen. Gazekompressen im Sud tränken, ausdrücken und ca. 10 Minuten auf die Augen legen. Diese Prozedur kann bis zu dreimal täglich wiederholt werden. Wichtig ist, dass jeden Tag ein frischer Aufguss hergestellt wird.
... die Krebsnachsorge nach einer überstandenen Erkrankung in der Schulmedizin oftmals zu wenig ist?
Lassen Sie sich diesbezüglich bei Ihrer/Ihrem Naturärztin/Naturarzt oder bei Ihrer/Ihrem Homöopathin/Homöopathen beraten (Homöopathische Arzneimittel, Pflanzenheilkunde, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe etc.).
Haben es unsere Abwehrzellen einmal zugelassen, dass sich Krebszellen ungehindert bilden konnten, kann dies wieder geschehen. Hier verfügt die Komplementärmedizin über gute Möglichkeiten dieses Risiko einzudämmen.
... die so genannte Aktivkohle (Kohletabletten) benutzt wird, um Giftstoffe, z.B. bei einer Magen-Darm-Grippe aus dem Magen-Darmtrakt zu entfernen?
Aktivkohle oder kurz A-Kohle (Carbo medicinalis, medizinische Kohle) ist eine feinkörnige Kohle mit großer innere Oberfläche, die als Adsorptionsmittel dient.
Dieses einfach aber hochwirksame Präparat sollte deshalb in keiner Reiseapotheke fehlen. Es kann rezeptfrei in Drogerien und Apotheken bezogen werden.
... ultrafeine in Wasser dispergierte Silberpartikel (kolloidales Silber, Silberwasser) eine Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze haben?
Es muss jedoch sichergestellt sein, dass die Lösung ausschliesslich mit destilliertem Wasser hergestellt wurde. Ist dies nicht der Fall, entstehen bei der Herstellung nicht nur die gewünschten Nanopartikel sondern es können sich auch giftige Silbersalze bilden. Die zur Herstellung benötigten Silberelektroden müssen einen Reinheitsgrad von 99,99 % haben. Der ppm-Wert (Anzahl der im Wasser enthaltenen Silberpartikel) sollte bei 25 liegen.
... dass die in der Küche verwendeten Gewürznelken eine örtlich betäubende Wirkung haben und deshalb als Hausmittel bei Zahnschmerzen eingesetzt werden können?
Die Nelken können gelutscht oder zwischen die Zähne gesteckt werden. Diese Massnahme kann jedoch nicht den Besuch beim Zahnarzt ersetzen, denn die Ursache für die Schmerzen müssen fachmännisch abgeklärt werden.